Über den FreshCuber

Hallo, mein Name ist Roland Frisch, Jahrgang 1967, und ich bin sozusagen Veteran des ersten Zauberwürfel-Feldzuges 1980-82 und seit September 2017 offiziell Deutschlands ältester Speedcuber, zumindest bei der Deutschen Meisterschaft. 🙂

Nach der großen Welle Anfang der 1980er geriet der Zauberwürfel einige Jahrzehnte überwiegend in Vergessenheit, aber auf dem Weihnachtsmarkt 2011 habe ich einen Void Cube erstanden, und seitdem hat mich das alte Fieber wieder erwischt. Es gibt halt “Krankheiten”, die schlummern jahrelang im Blut, bis sie erneut ausbrechen. Im Laufe der Jahre ist eine stattliche Sammlung von diversen Cubes zusammengekommen, von denen ich viele hier im Blog präsentiere und ggf. auch die Lösung beschreibe.

Im letzten Jahr bin ich dann zum ersten Mal zu einem Speedcubing-Wettbewerb gefahren. Zunächst nur als Besucher, aber schon bald darauf auch als Teilnehmer. Sonderlich schnell bin ich allerdings nicht als Speedcuber. Meine Ergebnisse könnt Ihr auf meiner WCA-Seite nachlesen. Aber “Dabeisein ist alles”, wie es so schön heißt, und es macht wirklich Spaß, auch im ‘unteren Mittelfeld’.

Meine Talente taugen wohl eher zum Erklärbär, weshalb ich ca. alle 3 Monate einen Zauberwürfel-Workshop in der Stadtbibliothek Köln leite. Die Zauberwürfel-Anfängerlösung, die ich seit 2012 in meinem Blog veröffentlicht habe, ist vermutlich die einfachste und besterklärte im deutschsprachigen Internet, oder kennt Ihr eine bessere?

Im Internet bin ich seit ca. 1996 als rofrisch unterwegs (siehe z.B. Homepage, Youtube und Rolands Fotokurs). Später habe ich dann angefangen, als Rolandroid u.A. über Zauberwürfel zu bloggen. Seit Kurzem gibt es mich als FreshCuber auf Twitch und jetzt hier auf dieser Zauberwürfel-Seite freshcuber.de.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß hier im Blog und mit diesem interessanten Hobby.

Herzliche Grüße, Euer Roland

 

38 Antworten zu Über den FreshCuber

  1. thomas sagt:

    hallo roland

    mit deinen eifach verständlichen anleitungen habe ich den cube auch endlich geschafft und bin fleissig am üben 😉

    herzlichen dank für das weitergeben deines immensen cuberwissen. bin öfters auf deiner spannenden page und schau mich um was du dir wieder ausgedacht und ertüftelt hast. echt interessant und sehr liebevoll gestaltest du deine internetseite. das macht dich zu einem sehr sympathischen menschen und vieleicht treff ich dich irgendwann bei einem cubeevent.

    bis dann noch viel spass und freude am rubiksen…

    lieben gruss thomas

  2. Daniel Rörick sagt:

    Hallo Roland,

    ich muss mich hier einfach mal ganz tief verbeugen und den Hut ziehen.

    Zunächst kurz zu mir: Ich bin über Instagram auf Dich aufmerksam geworden. Dank Baujahr 1975 habe ich die erste Zauberwürfel-Welle mitbekommen. Vor etwa 10 Jahren wollte ich mal mit Lego Mindstorms einen Roboter bauen, der den Cube lösen kann, weil ich es zu dem Zeitpunkt nur mit Lösung geschafft hatte. Dann kam aber ein berufsbegleitendes Studium dazwischen so dass der Cube wieder eingemottet wurde. Vor etwa anderthalb Jahren habe ich dann einen Zauberwürfel-Werbegeschenk einer Firma bekommen, was die Neugier wieder geweckt hat. Ich habe den alten Würfel herausgekramt und nach einigen Tagen habe ich ihn ohne Lösung hinbekommen. Schnell musste dann ein besserer Speedcube her – ich wollte auch mal sehen, wie schnell ich werde. Mit 2-Look-OLL und 2-Look-PLL komme ich inzwischen auf knapp unter 56 Sekunden – immerhin! Meinen Sohn (13 Jahre) habe ich vor etwa einem Jahr mit dem Fieber angesteckt – er hat mich nach kurzer Zeit überholt und liegt mit seinem MoYu GTS 2M grad bei knapp unter 22 Sekunden.

    Erstmal genug zu mir – wie gesagt bin ich über Insta auf diese Seite aufmerksam geworden. Heute habe ich die ersten Folgen des Podcasts angehört und noch etwas auf dieser Seite gestöbert und ich kann wirklich nur meine Hochachtung ausdrücken. Das Ganze scheint ja ein Hobby zu sein, jedenfalls finde ich es super, dass du dich (in den ersten Folgen zumindest) selbst nicht für voll nimmst – das macht dich sympatisch. Klingt die erste Folge noch sehr künstlich und zum Teil vorgelesen, so kommt die persönliche Note in den Interviews doch deutlich rüber. Ich freue mich schon morgen auf den Weg zur Arbeit mit der nächsten Folge.

    Dann diese Website – so detailliert aber klar strukturiert, zu jedem Podcast eine Linkliste, Lösungstips und Co – ich kann mir gut vorstellen, dass da wirklich jede Menge Zeit bei drauf geht. Umso mehr wundert es mich, dass ich bei den einzelnen Beiträgen kaum Kommentare finde.

    Ich hoffe, dass Du trotzdem weitermachst. Alles Gute – bleib gesund (und das nicht nur direkt auf Corona bezogen).

    Viele Grüße
    Daniel

    • Roland sagt:

      Hallo Daniel, vielen lieben Dank für diesen netten und ausführlichen Kommentar. Wie man sieht, kommt es nicht auf die Quantität der Kommentare an, sondern die Qualität ist viel wichtiger.

      Alles Gute und viele Grüße – auch an den Sohn, der uns ja beide schon überholt hat. 🙂

      LG, Roland

      • Daniel Rörick sagt:

        Hallo Roland,

        mein Sohn grüßt freundlichst zurück 🙂

        Inzwischen bin ich bei Folge 12 des Podcasts angekommen. Je mehr und öfter ich über Competitions höre, habe ich immer mehr Lust mal mit meinem Sohn auf eine eben solche zu fahren. Zudem könnte ich mir auch vorstellen, dass man (wer auch immer) hier bei uns in Münster in der Bücherei mal einen Workshop mit anschliessender Mini-Competition macht.

        Es gibt dort (in der Bücherei) einmal im Jahr im Herbst die sogenannten “Klötzchen-Tage” in denen sich etwa zwei Wochen lang viele Veranstaltungen in erster Linie um Lego drehen (Bauwettbewerb, Stop-Motion-Film-Workshops, kiloweises Lego zum freien Spiel, …). Vor einiger Zeit ist dann ein “Minecraft” Wettbewerb hinzu gekommen. Und wer sagt denn, dass ein 3x3x3 nicht auch im weitesten Sinn aus Klötzchen besteht. Corona- und familiärbedingt wird es bei mir wohl in diesem Jahr schwierig, aber vielleicht bekomme ich es ja mal hin, Dich in Köln auf einem Workshop zu besuchen und das Konzept nach Münster zu bringen?!?! Alles nur ein Hirngespinst, aber warum sollte man nich auch mal spinnen dürfen?

        Abschließen möchte ich diesen Kommentar mit meinem Fundstück der Woche – einem tollen Video, das echt gut in Deine Bastelstunde passen würde (sofern es noch nicht schon drin war):

        https://www.youtube.com/watch?v=Foks4VpYha0

        LG
        Daniel

        • Roland sagt:

          Hi Daniel, Münster ist ja von Bonn aus noch erreichbar, und da meine Partnerin dort studiert hat, vielleicht auch mal einen Wochenendtrip wert. Soll ja nett dort sein. 🙂
          Der Workshop Ende Juni wurde gerade abgesagt, aber wenn Du dir den Spickzettel hier auf der Seite ausdruckst (und gerne auch an die Teilnehmer verteilst) bekommst Du das auch hin. Gerne kannst Du natürlich auch zu einem Workshop hier kommen; vielleicht gibt es ja in der zweiten Jahreshälfte wieder welche.
          LG, Roland

          PS: Das Video hatte ich schonmal geliked, aber wieder vergessen. Muss ich mir demnächst nochmal genauer anschauen. Nette Idee auf jeden Fall. 🙂

  3. Peter Achenbach sagt:

    Hallo Roland,

    mein Name ist Peter Achenbach und ich habe vor recht langer Zeit mal eine Tipp von Dir zu einem Algorithmus bekommen, mit dem ich nicht zurechtkam. Von da an gings bergauf.
    Mittlerweile komme ich vom 2er bis zum 8er mit allen ohne Spickzettel zurecht (Tempo Rennschnecke) und möchte nun mit einem 9er und 10er Würfel weitermachen.
    Und hier setzen meine Fragen an.
    Meine größeren Würfel haken manchmal ein bisschen trotz Graphit. Welche 2 oder 3 Marken könntest Du mir empfehlen und was ist mit magnetischen Würfeln, wären sie eine Alternative im Hinblick auf glattes “Rutschen”?
    Für eine Antwort dankt schon jetzt:

    Peter Achenbach

    PS: Bleib gesund

    • Roland sagt:

      Hallo Peter, mit Graphit schmieren wir die Cubes eigentlich seit den 1980ern nicht mehr. Ich habe oben im Menü-Bereich “Speedcubing” auch über das Theme Lube geschrieben. Silikonöl ist deutlich besser, oder eben spezielles Lube für Speedcubes.

      Ob es Cubes über 7×7 überhaupt mit Magneten gibt, ist mir nicht bekannt. Ich habe den 10×10 und den 11×11 in Stickerlos von MoYu. Oft auch als MeiLong bezeichnet und/oder als Moyu Cubing Classroom. Die sind recht günstig, nicht kissenförmig (das mag ich nicht), ohne Sticker (dann kann auch nix abknibbeln) und wirklich gut. Andere Empfehlungen hab ich leider nicht.

      Als “Rennschnecke” brauchst Du auch keine Magneten. Die Magneten sind eher wichtig für’s Speedcubing auf Zeit. Nicht so sehr, was “glattes Rutschen” angeht, sondern sie geben dem Cube zusätzliche Stabilität, wenn man schnell dreht (und dabei vielleicht unpräzise). Aber mit richtig großen BigCubes sollte man das eh nicht tun, sondern die Layer jeweils sorgfältig ausrichten, bevor man die Richtung wechselt.

      Herzliche Grüße und gute Gesundheit,
      Roland

  4. David G. sagt:

    Hallo Roland,
    kannst du mir bitte ein paar 4×4 Speedcubes bis ungefähr 30 € Empfehlen?

    VLG David G.

  5. Jakob K. sagt:

    Hallo Roland,
    ich lerne gerade CFOP und frage mich, ob es eine schnellere Lösung gibt und ist Advanced F2L besser als inuitives? Außerdem wollte ich Dich noch fragen wie man am besten Blindfolded bei einem 3×3 lernen kann.
    Ich würde mich über eine baldige Antwort aehr freuen.

    Liebe Grüße
    Jakob

    • Roland sagt:

      Hallo Jakob,
      CFOP ist bisher die schnellste Methode, aber auf dem WM-Siegertreppchen stand auch ein Cuber, der Roux verwendet. Da Solves mit Roux gewöhnlich weniger Einzelzüge brauchen als bei CFOP, hat Roux m.E. sogar noch etwas mehr Potential. Schaumermal, wie es sich in den nächsten Jahren entwickelt.
      Da Du selbst vermutlich noch nicht im WM-Finale bist 😉 würde ich es nicht von den wenigen Hundertsteln abhängig machen, die CFOP (noch) schneller ist als Roux, sondern davon, was Dir eher liegt. Die ersten Schritte von Roux, das Blockbuilding, ist intuitiver als bei CFOP; insgesamt braucht man glaub ich weniger Algorithmen.
      Falsch bist Du jedenfalls bei CFOP nicht.
      Was F2L angeht: Natürlich ist Advanced F2L besser – im Sinne von schneller. Sonst hätte sich wohl niemand die Mühe gemacht, die ganzen Algorithmen aufzuschreiben. Aber zum Lernen ist intuitives F2L erstmal die richtige Wahl. Bestimmte Fälle kann man sich ja dann später immer noch mal anschauen, um da einen schnelleren Weg auswendig zu lernen.
      3×3-Blindfolded lerne ich derzeit mit Old Pochmann. Siehe https://freshcuber.de/3×3-blindfolded-lernen/
      Dort stehen auch Links zu einigen Tutorials. Viele nehmen für die Kanten aber auch direkt M2. Da musst Du Dir die Videos selber raussuchen. Gerade über Blind hatte ich ja nun einiges im Podcast.
      LG, Roland

  6. Percy Balmann sagt:

    Hi Roland,
    Ich habe mir deine Lösung des Pyraminx angesehen, aber kann sie nicht anwenden.
    Grund: Mein Pyraminx ist abgerundet. Daher kann man die Ecken nicht drehen und Mittel Punkte sind schon festgelegt. Ich würde mich über eine Antwort freuen.
    Gruß, Percy

  7. Martin sagt:

    Hallo Roland,

    danke, dass du für mich die Grerman Nationals 2018 so toll gemacht hast. Da ich auf dem Platz war, der gerade so nicht in die zweite Runde gekommen ist, hast du mir eine Tasse und einen Zauberwürfel geschenkt. Die Tasse ist seitdem in regelmäßiger Nutzung und den Zauberwürfel habe ich, trotz großer Schwierigkeiten, ohne Tutorial (da es auch keins gab) und nach ca. 4 Stunden gelöst.
    Ich habe diesen Blog heute entdeckt auf der Suche nach Zauberwürfel Podcasts und dachte mir ich lasse dir auch noch gleich einen freundlichen Kommentar da.
    Du hast mir auch wirklich die Motivation gegeben meine Zeiten zu verbessern, neue Zauberwürfel zu lernen und auch bald wieder auf einen Wettbewerb zu gehen.
    Vielleicht sieht man sich ja auch mal wieder.

    Liebe Grüße aus dem Süden Deutschlands
    Martin

    • Roland sagt:

      Hej Martin, wie schön, dass Du Dich jetzt meldest.

      Ich fand das auch ne nette Aktion; kann gut sein, dass ich das auf den nächsten Nationals wieder so ähnlich mache. Muss nur aufpassen, dass ich mich nicht selbst beschenken muss, denn in Bremen bin ich selbst ganz knapp an der Grenze derjenigen gelandet, die in Runde 2 kommen durften. Aber ich war noch dabei – als letzter oder vorletzter. 🙂

      Schön, dass Du Dich auch für Cubing-Podcasts interessierst. Im Englischen gibt es vor Allem den CornerCutter Podcast und den Layer-by-Layer Podcast, die ich besonders gelungen finde. Und auf Deutsch empfehle ich bisher ausschließlich den FreshCuber Podcast. 0:-)

      Herzliche Grüße, Roland

      PS: Für alle, die nicht wissen, von was für einer Tassen-Aktion wir hier reden. Oder die selbst so eine Tasse haben möchten:
      https://freshcuber.de/meine-erste-freshcuber-tasse/

    • Roland sagt:

      Hi Martin, ich nochmal. Inzwischen habe ich eine Seite mit einer Übersicht über alle mir bekannten englischen und deutschen Cubing-Podcasts gemacht. Vielleicht ist ja noch was für Dich dabei:
      https://freshcuber.de/cubing-podcasts/

  8. Tanja sagt:

    Hallo Roland,

    auf der Suche nach einer Anleitung zur Fridrich Methode bin ich auf deine Website gestoßen. Die “Krokodil-Tiger-Adler” Erklärung für F2L hat uns sehr begeistert (am Tempo arbeite ich noch ). Daher hat es mich sehr gefreut, dass wir dich zufällig auf dem Speedcubing Event in Bremen kennengelernt haben. Ich war dort mit meiner Tochter, da sie sich sehr für das Speedcubing interessiert und wir mehr darüber erfahren wollten. Ich möchte mich noch einmal recht herzlich für deine Erklärungen zum Wettbewerb, den Cubes und den Techniken bedanken. Es hat richtig Lust auf mehr gemacht. Meine Tochter übt jetzt fleißig mit ihrem ersten Speedcube und mein Mann und ich wollen jetzt auch jeder einen eigenen zum Üben haben. Ich bin auch schon gespannt auf dein 4x4x4 Tutorial aber muss noch die Lieferung der Cubes abwarten.

    Wir wünschen Dir weiterhin alles Gute, viel Spaß und Erfolg beim Cubing.

    Liebe Grüße aus Bremen
    Tanja

  9. Thomas S. sagt:

    Hallo Roland,

    wir hatten uns in Mannheim vor 2 Monaten am Eingang getroffen. Papa mit 2 Kindern die alle 3 von Deiner Seite den Umstieg auf CFOP gemachten haben bzw. noch machen. Auch hier nochmal großen Dank an Dich. Echt tolle Arbeit von Dir.

    Liebe Grüße
    Thomas

    • Roland sagt:

      Hi Thomas & Co. 🙂
      Ja, ich erinnere mich: Ihr hattet meine Fridrich-Erläuterungen sogar ausgedruckt, und ich war ganz erstaunt zu sehen, wie viel Text das doch ist.
      Es war sehr nett, Euch kennengelernt zu haben. Hoffentlich sehen wir uns mal wieder bei ner zukünftigen Competition.
      Gruß, Roland

  10. yaelle sagt:

    Hey Roland!
    Ich hane ein Problem mit meinem Würfel (3x3x3).
    Er lässt sich nur noch lösen, wenn ich beim gelben Mittelstein aussenrum Weisse steine haben. Und umgekehrt um das Weisse mittelstück Gelbe steine.
    Alle anderen Seiten sind normal. Ich frage mich schon die ganze Zeit ob ich den Würfel kaputt gemacht habe.
    Ich danke dir für deine Hilfe & deinen tollen Blog!

  11. Dan Riedle sagt:

    Hallo Roland,

    nach langem suchen fand ich deine seite und ich muss sagen es ist einfach toll hier solche super erklärungen videos und bilder zu sehen

    das hat in mir nach langer zeit das cubing-fieber erneut geweckt und ich habe so viel spass dabei

    leider bin ich wegen eines schweren unfalls monate ans bett gefesselt und bin bald umgekommen vor langerweile
    um so mehr habe ich mich jetzt endlich mal an den 4x4x4 und den 5x5x5 gemacht und siehe da es klappt einfach super
    mir geht es nicht um die zeit sondern eher um das lösen der würfel ohne spickzetteln und es geht dank deiner hilfe bestens
    vielen dank für diese seite und weiterhin alles gute
    hoffentlich gehen die seiten von dir nie vom netz !!!!!!

    beste grüße Dan aus Herne

    • Roland sagt:

      Hallo Dan,
      es freut mich sehr, dass Dir die Seite Freude bereitet, wo Du doch gerade so eine schwere Zeit durchmachen musst.
      Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung. Und viel Freude an unserem schönen Hobby. 🙂
      Seit ich von rolandroid.wordpress auf freshcuber.de umgestiegen bin, existiert diese Seite nur, solange ich Strato das nötige Geld überweise. Vermutlich verschwindet sie also nach meinem Ableben, aber ich hoffe, noch ca. 30 Jahre daran rumbasteln zu können…
      LG, Roland

  12. Funky Fresh sagt:

    Ja wenn ich darf dann hier ein kleines Review meiner Würfel:

    GAN356 AIR SM ist der leichteste und der teuerste Cube in meinem Feld mit 76gr. Die Magnete wirken stark und rasten sehr gut an den Endpunkten ein. Verarbeitung ist hochwertig und das Drehgeräusch sehr fein. Er wirkt trotz seinem geringem Gewicht sehr hochwertig. Vielfältiges Zubehör (unterschiedliche Federn, Werkzeug evtl. Lube) und eine gute Plastik Box machen Ihn komplett. Leider waren bei mir keine Ersatzsticker dabei. FAZIT: Alles was ein Würfel braucht. Ich würde mir vielleicht noch eine “Stickerless” Variante wünschen.

    Moyu GTS M3 ist der zweit schwerste und zweit teuerste Cube in meinem Feld mit 92gr. Die Magnete sind sehr stark was bei meiner Technik am Anfang zu gewissen Problemen geführt hat. Sobald sich der Würfel eingespielt hat lässt er sich gut nutzen. Er fühl sich ein wenig “billig” an aber wohl mehr durch sein “Stickerless” Design als durch das Material selbst begründet. Bei den Drehungen merkt/hört man die Federn ein wenig kratzen. Die Box ist Moyu typisch “Pappe mit Magnetverschluß” und ein wenig größer als beim GTS2M. Als Zubehör bekommt man Ersatzmagnete und Werkzeuge. Ich mag das Stickerless Design des GTS3M und die Farben. FAZIT: Die Magnete könnten ein wenig schwächer sein und die Drehgeräusche ein wenig “feiner”.

    QiYi Valk 3M ist der schwerste Cube (und der Zweitgünstigste) in meinem Feld mit 98gr (anders als angegeben). Er hat die schwächsten Magnete im Feld. Die Wirkung der Magnete kann man lediglich als unterstützend bezeichnen. Der Würfel fühlt sich sehr hochwertig an und sieht auch danach aus. Material und Verarbeitung sind wirklich gelungen. Gewicht, Drehgeräusch und Verarbeitung sagen “Ich bin etwas besonderes!”. Verpackt in einer großen Pappbox mit Magnetverschluß bietet es Platz fürs Lube. Dazu gibt es Ersatzsticker und Ersatzmagnete. FAZIT: Die Magnete könnten einen Tick fester zugreifen.

    Moyo GTS2M ist mein günstigster Magnetcube und mit 88gr. liegt er im Mittelfeld. Die Magnete sind für mein Gefühl am besten abgestimmt. Nicht zu fest, nicht zu schwach. Die Farben sind gut zu unterscheiden (auch bei künstlichem Licht). Das Drehgeräusch ist super. Er wirkt qualitativ hochwertiger als sein Nachfolger GTS3M was evtl. an der “Sticker” Variante liegt. Die Box ist Moyu typisch “Pappe mit Magnetverschluß”. Als Zubehör bekommt man Ersatzmagnete. FAZIT: Mein Preis- Leistungs Sieger mit der besten Abstimmung der Magnete!

    Zu guter Letzt ist zu sagen dass ich (als Anfänger) das Cornercutting wie folgt einschätzen würde. Am besten erledigt dass der VALK3 und am schlechtesten der GTS3M. Mit “popping” hatte ich bei keinem der genannten bislang Probleme.

    Dies sind alles persönliche Eindrücke eines Anfängers um anderen Anfängern eine erste Anleitung für den Einkauf an die Hand zu geben. Die Profis unter euch werden alle Würfel selbst ausprobieren und natürlich lässt sich jeder Würfel mehr oder weniger einstellen. Ich habe jeweils das Standard SetUp zur Beurteilung verwendet welches lediglich durch einen Tropfen Lube und “eindrehen” verändert wurde.

    Ich hoffe der ein oder andere kann etwas mit diesem Review anfangen!?

    • Roland sagt:

      Hi Funky Fresh,

      vielen Dank für Deine ausführliche Zusammenfassung, die sich im Wesentlichen mit meinen Erfahrungen deckt. Hier auf die Schnelle meine Übersicht über magnetische Cubes:

      Cyclone Boys: Günstiger Cube, sehr schnell, gerade für Anfänger schwer zu kontrollieren. Hört sich “clicky” an, also nicht gerade weich.

      GTS 2 M: Sehr guter Allrounder. Hat zwar nicht die Tuning-Möglichkeiten seines Nachfolgers, aber ist für meinen Geschmack perfekt abgestimmt und daher immer noch eine Empfehlung wert. Drehgefühl smooth und gut kontrollierbar.

      GTS 3 M: Die Ridges (leicht hervorstehende Kanten) gefallen mir; der Verstellmechanismus für die Federspannung auch. Die Magneten sind stärker als bei seinem Vorgänger; er ist auch nicht so smooth. Insgesamt wirkt er irgendwie billiger, obwohl er das nicht ist. Dass bei meinem Exemplar die Feder im orangen Center kratzige Geräusche macht, verbessert den Eindruck auch nicht gerade.

      Valk 3 Power M: Erinnert mich am ehesten an den GTS 2 M, mit dem ich ihn ja auch hier im Blog verglichen habe. Auch ein guter Cube.

      Gan 354 M: Mein erster Gan, denn die direkten Vorgänger gab es ja auch nicht in Stickerless. Dass er drei Millimeter kleiner ist, macht ihn perfekt für mich zum einhändigen Cuben (und trotzdem bleib ich dabei grottenlahm). Er ist perfekt abgestimmt. Die Magneten sind stark, aber es gibt ein sehr hochwertiges Drehgefühl. Präzise und leise, was will man mehr…

      Soweit mein 5-Minuten-Review. Gruß, Roland

  13. Funky Fresh sagt:

    Danke für deine Anleitungen und deine Videos. Im speziellen habe ich F2L bei dir erstmals gesehen und wende es bereits eine geraume Zeit an. Leider stellen sich die Zeitvorteile nur langsam ein (benötige im Moment ca. 40 Sekunden für die ersten beiden Ebenen 3×3). Hast du da einen Tipp?

    Ich war anfangs sehr unsicher welcher 3×3 Cube denn der richtige ist, um wirklich schnell zu werden. Daher habe ich jetzt drei verschiedene “Magnetwürfel” 🙂 Ich möchte keine Werbung machen, aber ich habe schon deutliche Unterschiede ausgemacht. Kennst du einen aktuellen und unabhängigen Test, den du empfehlen könntest?

    Gruß und weiter so!

    • Roland sagt:

      Ich finde, man darf Produktnamen ruhig nennen, ohne dass es gleich Werbung ist. Es ist ja eh ne individuelle Sache, mit welchem Cube man am besten zurechtkommt. Bin ja selbst kein wirklich schneller Cuber (Zeiten um die 30 Sekunden), aber magnetische Cubes finde ich wirklich besser. Sie geben ein sichereres Drehgefühl, ziemlich egal ob Valk oder GTS2 oder was noch. Nur der von Cyclone Boys ist mir zu schnell / zu locker, um ihn Anfängern zu empfehlen. Aber vielleicht ließe sich der fester einstellen; hab ich noch nicht probiert. Einen Test kenne ich jedenfalls nicht, aber man kann sich ja diverse Youtube-Videos anschauen und so lernen, wie “richtige” Speedcuber die jeweiligen Modelle betrachten.

      Was F2L betrifft (mit Krokodil, Tiger und Adler, nehme ich mal an): Versuch, die Pärchen auch in die hinteren Slots einzubauen, also möglichst ohne Drehungen des ganzen Würfels. Und ansonsten. Üben, üben, üben. Das wird schon. Es ist normal, dass man beim Beginn mit F2L zunächst wieder langsamer ist als mit der Layer-by-Layer Anfängermethode.

      Herzliche Grüße, Roland

  14. Martin Leggewie sagt:

    Hallo, ich kenne Sie nicht, aber allein durch den Schreibstil Ihrer Blog-Artikel sind Sie mir sympathisch 🙂 Ich habe einen 4x4x4-Würfel geschenkt bekommen, suche mangels eigener intellektueller Fähigkeiten nach einer Lösung und bin darüber auf Ihre Seite gestoßen. Vielen Dank für die Informationen, alles Gute!

    • Roland sagt:

      Vielen Dank, das ist ja mal ein nettes Lob. 🙂
      Dann mal viel Erfolg mit dem 4×4. Auch mit einer fertigen Lösung braucht man dafür intellektuelle Fähigkeiten, und die sind ja offenkundig vorhanden. Jetzt noch eine Portion Geduld, und dann ist der 4×4 bald gelöst.
      LG, Roland

  15. Corti Mike sagt:

    Hallo Roland
    Mit viel Interesse habe ich deine Homepage Seite gelesen und viele meiner Fragen konnte ich bei durchlesen beantworten. Aber wie machst du, dass das du den Würfel nicht drehen musst? gibt es da auch ein Trick oder liegt das an der Vorstellungskraft, die mir noch fehlt. Gruss Mike

    • freshcuber sagt:

      Hi Mike, wie meinst Du das, dass ich ‘den Würfel nicht drehen muss’? Bei welchem Schritt? Redest Du überhaupt von der Anfängerlösung für den 3×3, oder was meinst Du?
      Gruß, Roland

      • C.Z sagt:

        Hallo Roland,
        Habe beschlossen Roux zu lernen (ja, Jakob das ließt du mal von mir 🙂 ). Hast du so eine MP4 Datei für meine Wenigkeit, die meine Kompetenz eventuell steigern könnte? Würde mich sehr interessieren… Außerdem warf ich gestern 3.49€ aus dem Fensterlein (die sich ein Typ abgegeiert hat) um eine App zu bezahlen. Diese App beinhaltet Zillionen von Algorithmen, sagt aber nicht was in welcher Reihenfolge ich tun muss.
        Ich Würde mich sehr über ein Antwortsschreiben freuen (solang mein Herz-Schmerz nicht zu groß ist).
        Verzweifelnd warte ich auf deinen Rat,
        Colin Z
        ^_^

        • Roland sagt:

          Hi Colin, da ich selbst kein Roux kann, kann ich dazu auch kein Tutorial machen. Aber wenn Du ein gutes findest, schreib doch den Link hier in die Kommentare.
          Was ist das denn für eine App? Wie hießt sie? Sind es Algos für Roux? Da gibt es doch angeblich gar nicht so viele…
          Fragen über Fragen, ebenfalls in Ratlosigkeit verbleibend 😉
          Roland

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