Der kleine Prinz: Mein erstes Mosaik aus 120 Cubes

Hier möchte ich davon berichten, wie ich mein Zauberwürfel-Mosaik aus 120 Cubes erstellt habe.

Wie man sieht, sieht man den “kleinen Prinzen”, samt Rose und rauchendem Vulkan auf seinem Mini-Planeten. Ich hoffe, Ihr habt es auch ohne diese Erläuterung erkannt. 🙂

Vor einiger Zeit habe ich ja bereits mit kleinen Mosaiken aus den 24 Workshop-Cubes experimentiert. Eines der Ergebnisse seht Ihr rechts in der Leiste – wenn Ihr es anklickt, sogar animiert. Ein anderes ist der obercoole Sonnenbrillen-Smiley auf dem Bild links (der linke von den beiden ;-).

Nun aber hatte ich die Gelegenheit, 240 Cubes zu einem wirklich günstigen Preis aus einem Ausverkauf eines bestimmten Cube-Modells bei Cubikon zu erhalten, wenn man (mindestens) ein ganzes Paket mit 120 Stück nimmt. Meine 2 Pakete kamen vorgestern. Schlagartig hat sich die Anzahl der Cubes in diesem Haus mindestens verdoppelt. 🙂

Etwa die Hälfte der Cubes wollte ich für ein Mosaik einsetzen, das auf meinem Cube-Regal stehen soll. Die andere Hälfte ist für Workshops, zum Verteilen an Anfänger, etc. Ein Test mit aufgestapelten Cube-Boxen auf dem Regal ergab, dass eine Höhe von 10 Cubes wirklich genug ist; es soll ja nicht bis zur Decke gehen.

Nun kam der recht schwierige Teil der Motivsuche. Auf der Website mosaic.twisttheweb.com kann man ein Foto in eine Cube-Mosaik-Vorlage verwandeln. Es wird also reduziert auf die bekannten 6 Farben und auf die vorhandene Anzahl Cubes bzw. Pixel. Schnell merkt man, dass man mit maximal 200 Cubes für ein Mosaik aus Foto oder Gemälde nicht sehr weit kommt – selbst, wenn man das Foto eng beschneidet. Für schöne Cube-Mosaike braucht man offenbar über 1000 oder gar 12000 Cubes – und das ist mir dann doch zu teuer (und der Platz fehlt).

Also habe ich mich bei bekannten Figuren umgeschaut: Donald Duck, Obelix, Schlümpfe, WDR-Maus, etc. Aber mit ca. 12×12 Würfeln, also ca. 36×36 Pixeln und nur 6 festgelegten Farben, sah irgendwie alles sehr mäßig aus.

Der kleine Prinz

Schließlich fand ich einen “kleinen Prinzen” als Vorlage für Bügelperlen. Der passte auf meine “Zeichenfläche”; nur die Farben musste ich von Hand anpassen. Und den Planeten-Hintergrund mit Vulkan und Rose zeichnen. Das Ganze in einem Raster von 36 mal 30 Farbfeldern.

Als das Motiv fertig war, habe ich jeweils nach 3 Feldern eine Hilfslinie gelegt und das Raster ausgeblendet. Fertig war die Vorlage, anhand derer man erkennen kann, wie der jeweilige Cube verdreht werden muss, um in das Motiv zu passen.

Nachdem die unterste Reihe von 12 Cubes an ihrem Platz lag, habe ich eine gut 3m lange Schnur zwischen der Front- und der Mittelebene eingezogen. Diese Schnur soll am Ende zusammengebunden werden, um dem Mosaik etwas mehr Stabilität geben, damit die Cubes nicht beim nächsten Erdbeben (oder Güterzug mit Flachstelle) aus dem Regal kippen. Auf dem Foto kann man auch die Schnur sehen, wenn man es groß klickt.

Zwischendurch mal ein Blick in den Cube-Karton. Sieht aus wie eine Analog-Variante des 1980er-PC-Spieleklassikers “Block Out” (den ihr hier online spielen könnt). 🙂

Allmählich wurde mir das reihenweise Weiterbauen zu langweilig, so dass ich zunächst die Bereiche von Kopf und Schal fertiggestellt habe.
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Und so sieht das fertige Zauberwürfel-Mosaik aus. In Anbetracht von 0,001 Megapixeln und nur 6 Farben finde ich das Ergebnis ganz gelungen:

Und der kleine Prinz hat bereits einen Vorschlag für ein weiteres Mosaik gemacht: “Bitte cube mir ein Schaf”. Schaumermal… 🙂

 

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3 Kommentare zu Der kleine Prinz: Mein erstes Mosaik aus 120 Cubes

  1. Patrick sagt:

    Cubikon wirbt aktuell bei ihrem Angebot mit 120 Stk. Zauberwürfel mit deinem Mosaik und hat dich verlinkt. Sehr Cool. 😉

  2. Pingback: Freshcuber-Podcast, Folge 1 » Rolands Zauberwürfel-Blog - freshcuber.deRolands Zauberwürfel-Blog – freshcuber.de

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