Rubik’s Tower (2x2x4 Cuboid), Vorstellung und Lösung

Dieser Artikel erschien zunächst am 10. März 2012 im Rolandroid-Blog. Hier die minimal aktualisierte Version:

Gestern abend habe ich mir Rubik’s Tower vorgenommen. Als ich ihn im Januar geliefert bekommen hatte, habe ich es zunächst einfach mal so probiert, bin aber nicht bis zur vollständigen Lösung gelangt. Deshalb gibt es hier nun auch keine Bilder des gelösten Tower – die mache ich vielleicht später.

Rubik’s Tower besteht aus 2x2x4 Cubies, die wieder in die richtige Position gelangen sollen. Dabei haben die Längsseiten die Farben rot, gelb, orange, grün. Die Stirnseiten sind blau und weiß.

Im Kern handelt es sich bei Rubik’s Tower um einen 2x2x2-Würfel mit angesetzten Außenteilen auf 2 Seiten. Daher sollte man den klassischen 2er-Zauberwürfel auch schon lösen können, bevor man realistische Chancen hat, Rubik’s Tower zu bezwingen.

Solange man die Längsseiten immer schön um 180° dreht, kann man den Tower mischen, ohne dass er seine Turmform verliert. Beginnt man aber, auch die Längsseiten nur um eine Vierteldrehung zu rotieren, offenbart Rubik’s Tower sein Geheimnis. Schnell gerät er aus der Form.

Der mittlere 2x2x2-Kern bleibt aber immer zusammen. Und die mittleren Cubies (mit 2 Farben) bleiben auch immer auf den mittleren Ebenen des Tower. Man erkennt, dass es sich im Prinzip um einen 2er-Würfel mit „angeklebten“ zusätzlichen Steinen (dreifarbig) oben und unten handelt. Nur dass diese sich – wenn 4 Stück nebeneinander sind – auch als eigene Ebene drehen lassen.

Auch wenn sie so aussehen: Die zweifarbigen Steine sind keine „Kantensteine“, wie man dies vom klassischen 3er-Würfel kennt. Sie entsprechen den Ecksteinen eines 2er-Würfels. Daher werden sie auch mit den Ecken-Zügen des 2er gelöst (andere Züge gibts beim 2er ja eh nicht).

Am besten spricht man von „inneren Ecken“ (zweifarbig) und „äußeren Ecken“ (dreifarbig). Oder einfach von „inneren Steinen“ und „Ecken“.

Das Bild rechts zeigt die Drehmöglichkeiten auf der Längsachse: Die unterste Ebene ist vollständig (4 Cubies zeigen nach unten) und kann daher gegenüber dem „Kern-Würfel“ gedreht werden. Die mittlere Drehung ist ohnehin immer möglich – wie beim 2x2x2. Die oberste Ebene hingegen ist nicht vollständig (nur 2 der 4 Cubies zeigen nach oben) und daher geht dort momentan keine Drehung. Wie sollte sie auch? Dann würden ja die gedrehten Cubies die Farbsticker der anderen Steine bedecken.

Gestern abend habe ich das Ding zum ersten Mal gelöst. Das meiste geht mit den Kenntnissen des 2x2x2-Würfels und etwas intuitivem Herumprobieren. Den inneren Kernwürfel und die Verteilung der blauen und weißen Steine auf die jeweilige Stirnseite habe ich so geschafft. Das Einzige, was ich im Web nachschauen musste, war ein Zug, der mir 2 benachbarte Außenecken (links oben) vertauscht. In Kurzform heißt dieser Zug:
(F2 R2 U R2) (D‘ F2 D F2) (U‘ F2 U).
Inzwischen kann ich die Zugfolge auswendig, und damit kann ich Rubik’s Tower ohne Spickzettel lösen.

PS: Im April 2012 habe ich für Rubik’s Tower ein Lösungs-Video gemacht. Der erste Teil, das Lösen des inneren 2×2-Würfels, ist ziemlich chaotisch erklärt. Den 2x2x2 sollte man aber eh lösen können, bevor man sich an diesen 2x2x4 ran traut. Die Erklärung der äußeren Steine ist aber ganz brauchbar, daher hier das Video:

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