Dayan Megaminx

Im November 2012 habe ich den neuen Dayan-Megaminx erhalten, der meinen Mf8-Megaminx ersetzen sollte. Bekanntlich gibt es ihn in 4 Versionen: Vollfarbig oder Schwarz mit Stickern. Und diese jeweils mit oder ohne „Corner Ridges“, also Erhöhungen an den Ecken. Ich habe mir die Sticker-Version mit diesen Griffkanten geholt. Zum Einen, weil die Multicolor-Version damals noch nicht auf Wettbewerben zugelassen ist war. Und zum Anderen, weil sie am ehesten dem Mf8 ähnelt. Der ist ja sehr griffig dadurch, dass er Tiles statt Sticker verwendet – also feste und hervorstehende Kunststoffplättchen.

Am “alten” Mf8-Megaminx stört mich, dass er sich gerne mal verhakt und dann sehr leicht einen Stein verliert, wenn man nicht superschnell die Notbremse findet und weiterdreht. Der neue Dayan ist da wesentlich stabiler, da seine Steine den Mechanismus des Speedcubes Dayan Zhanchi nachbilden, der bekanntlich als beinahe unpoppbar gilt.

Auch hat mein Mf8-Megaminx bereits zweimal einen der Tiles verloren, die ich dann mit Sekundenkleber wieder festmachen musste. Zum Glück habe ich die kleinen Dinger beide Male rechtzeitig gefunden.

Tatsächlich kann man den Dayan Megaminx wesentlich unbekümmerter drehen. Noch musste ich kein Sofa abrücken, weil ein Kantenstein oder ein Tile herausgefallen wäre. Wenn, dann kann dies wohl höchstens mit einer Center-Kappe passieren – von denen lagen 2 nach dem Versand lose in der Verpackung. Aber beim Drehen ist mir noch keine herausgefallen.

Das Farbschema des Dayan entspricht im Prinzip dem Mf8. Einzelne Farben sind etwas unterschiedlich gestaltet; beispielsweise ist das leuchtende Gelb des Mf8 beim Dayan eher ein orange-gelb (siehe Foto). Aber noch immer gut genug vom Orange zu unterscheiden – und mit weniger Verwechslungsgefahr zum Blassgelb auf der gegenüberliegenden Seite. An die neuen Farben werde ich mich schnell gewöhnen.

Weniger erfreulich fand ich, dass der Dayan Megaminx mit einem völlig schief sitzenden Sticker ausgeliefert wurde – siehe Foto. Nicht gerade ein Indiz für eine wirklich gute Qualitätskontrolle. Mal sehen, wie lange der Sticker nach Korrektur noch hält.

Insgesamt kann ich den Dayan Megaminx aber empfehlen. Er fühlt sich zwar nicht ganz so toll an wie der Mf8, aber dafür dreht er sich „sorgenfreier“.

Inzwischen habe ich diesen Dayan mit Stickern aber ersetzt durch einen stickerlosen – und durch den Galaxy Megaminx, der mir noch besser gefällt. In dem Artikel über meine Megaminx-Lösungsmethode könnt Ihr beide stickerfreien Megaminxe auf den Fotos sehen.

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